Die Grünen im Alb-Donau-Kreis

Aktuelles

Kreismitgliederversammlung in Illerkirchberg

der Vorstand des KV Alb Donau: v.l.n.r: Stephan Buck, Susanne Wucher, Reiner Frohnmüller, Masallah Dumlu und Esther Heins Foto: Marcel Emmerich

Illerkirchberg: Bei der Kreismitgliederversammlung der Grünen im Alb-Donau-Kreis am vergangenen Mittwoch, verabschiedeten die Mitglieder Sophie Schmid als Schatzmeisterin und wählten Reiner Frohnmüller zu ihrem Nachfolger. Außerdem wurden Delegierte zu den anstehenden Parteitagen auf Landes- und Bundesebene gewählt und über Satzungsänderungs- Anträge diskutiert. Nicht zuletzt waren die beiden Bewerber um das Amt des Grünen- Bundestagskandidaten im Wahlkreis, Marcel Emmerich und Masallah Dumlu anwesend und stellten sich im Anschluss der Veranstaltung Fragen einzelner Mitglieder. Die zahlreich erschienenen Mitglieder erlebten im Gasthaus Rad nach der Begrüßung durch Esther Heins den ersten und gleichzeitig letzten Rechenschaftsbericht der Kreisschatzmeisterin Sophie Schmid aus Munderkingen. Sie und ihr Vorgänger im Amt, Achim Jooß wurden einstimmig entlastet. Mit den aktuellen Zahlen konnte danach über die Budgetplanung für den Bundestagswahlkampf 2017 diskutiert werden. Anschließend erklärte Schmid ihren Wunsch, aufgrund ihrer beruflichen Belastung vom Amt der Kreisschatzmeisterin zurückzutreten. Zur Wahl stellten sich nun der frühere Amtsinhaber Achim Jooß aus Blaustein, sowie Reiner Frohnmüller aus Illerkirchberg. Gewählt wurde schließlich Frohnmüller. Der 53jährige Finanzbeamte ist seit 2014 Gemeinderat für die Grünen in Illerkirchberg und dort auch schon langjähriger BUND-Vorsitzender. Gängige Praxis ist es, dass die Kreisschatzmeister auch in den Landesfinanzrat der Grünen gewählt werden und so wurde Frohnmüller einstimmig in dieses Amt gewählt. Außerdem wählten die Mitglieder auch vier Delegierte zur Landesdelegiertenkonferenz in Schwäbisch Gmünd: Gewählt wurden im Frauenwahlgang Angela Scheffold aus Ehingen und Susanne Wucher aus Erbach. Im offenen Wahlgang wurden Stephan Buck aus Blaubeuren und Julian René Volkmann aus Blaustein gewählt. Ersatzdelegierte wurden Daniela Gräf aus Illerkirchberg, Brigitte Schmid aus Munderkingen, Masallah Dumlu aus Illerkirchberg und Achim Jooß aus Blaustein. Zur Bundesdelegiertenkonferenz in Halle in Westfalen wurden Brigitte Schmid und Masallah Dumlu gewählt. Ersatzdelegierte wurden Susanne Wucher und Julian Rene Volkmann. Nach einer kurzen Diskussion über das Prozedere der Kandidatennominierung für den Bundestag, wurden noch einige Satzungsänderungsanträge von Achim Jooß besprochen. Insbesondere der Antrag, die bisher vier amtierenden, gleichberechtigten Vorstandsmitglieder und den Schatzmeister durch ein größeres Gremium mit zwei Spitzen und vielen Beisitzern zu ersetzen, traf auf die entschiedene Gegenrede der Vorstände Esther Heins und Stephan Buck. Bei der Abstimmung entschied sich dann auch eine deutliche Mehrheit für die Beibehaltung der bisherigen, in den Augen der meisten doch gut funktionierenden Zusammensetzung. Zum Schluss forderte Vorständin Susanne Wucher alle auf, recht zahlreich sowohl bei der Urwahl der Spitzenkandidaten in Berlin teilzunehmen und vorher unbedingt zur Nominierungsversammlung, bzw. Kandidaten- Kür für den Bundestag am 29. September nach Wiblingen zu kommen. Die beiden anwesenden Kandidaten Dumlu und Emmerich stellten sich nach der Veranstaltung in Einzelgesprächen den Fragen der interessierten Mitglieder.

Toni Hofreiter in Ulm: Spitzen- Kandidat*innen-Vorstellung zur Bundestagswahl

Anton Hofreiter möchte Spitzenkandidat der Grünen bei der Bundestagswahl 2017 werden. Gestern stellte er sich den Mitglieder der Kreisverbände Alb-Donau, Ulm und Neu-Ulm im Weststadthaus vor.

In seiner halbstündigen Vorstellungsrede schnitt er alle wichtigen bundespoltischen Themen an und stellte sich anschließend den Fragen der Mitglieder.

 

 

 

Grüne Landesdelegiertenkonferenz stimmt für Koalition mit der CDU

Die Landesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg hat den Koalitionsvertrag mit der CDU Baden-Württemberg am Samstag mit 94% der abgegebenen Stimmen angenommen. Damit steht das erste ‪#‎Kiwi‬-Bündnis der Republik. Grün aus Verantwortung war der Wahlslogan. Diese Verantwortung übernehmen wir nun - und wollen das beste draus machen für ‪#‎BaWü‬. Zusammenfassung der Inhalte des Koa-Vertrages unter: gruenlink.de/15y9

Grüne Kreismitgliederversammlung in Erbach

v.l.n.r: Sophie Schmid (Kreisschatzmeisterin), Masallah Dumlu (neu), Susanne Wucher, Esther Heins und Stephan Buck
Unser Dank gilt Benedikt Maier

Eine Vorstands- Ergänzungswahl, Delegiertenwahlen und die Landtagswahl- Nachlese standen gestern bei der Kreismitgliederversammlung "Im Schützen" in Erbach auf der Tagesordnung.

Benedikt Maier, erst 25 Jahre alt, aber schon viele Jahre Kreisvorstand, zog im März zum Abschluss seines Studiums nach Brüssel. Für ihn wählten die Anwesenden Mitglieder Masallah Dumlu, Kreis- und Gemeinderat aus Illerkirchberg, ins Gremium. Die Landesdelgiertenkonferenz am 07. Mai in Leinfelden wird über einen möglichen Koalitionsvertrag zwischen Grünen und CDU abstimmen. Dazu delegiert wurden Brigitte Schmid, Susanne Wucher, Stephan Buck und Masallah Dumlu. Marianne Prinzing, Sophie Schmid, Julian Rene Volkmann und Achim Jooß sind Ersatzdelegierte. Neu zu besetzen war auch die Kreisschiedskommission: Dieser gehören nun Brigitte Schmid, Marianne Prinzing und Roland Riedlinger an. Richard Frank ist Ersatzmitglied. Die Landtagswahl kam natürlich ebenfalls nicht zu kurzt: 33% und das Direktmandat für Jürgen Filius im Wahlkreis 64/Ulm, 27,6% im Wahkreis 65/ Ehingen sind ein unglaublich gutes Wahlergebnis, dass so für die Grünen vor nicht allzu langer Zeit noch kaum denkbar gewesen wäre. Der Kreisvorstand und die Anwesenden bedankten sich bei den beiden Landtagskandidaten Jürgen Filius und Frieder Bohnacker für ihren tollen Einsatz und das grandiose Wahlergebnis, diese gaben das Lob an die Mitglieder, die alle engagiert mitgekämpft hatten und an die beiden Ersatzkandidatinnen Sophie Schmid und Esther Heins weiter. Neben einer ausführlichen Diskussion zu allen aktuellen politischen Themen im Kreis, wurde auch über die Grün-Schwarze Koalition diskutiert. Die beiden anwesenden "Mitverhandler" Jürgen Filius (Justiz) und Brigitte Schmid (Bildung) erklärten allen die Verhandlungsmodalitäten. Am 03. Mai wird es im Haus der Gewerkschaften in Ulm eine Regionalkonferenz mit Winne Hermann zum Thema Grün-Schwarze Koalition geben. Am Ende gab es noch einen Ausblick auf die Bundestagswahl 2017: Zusammen mit dem Kreisverband Ulm wird der KV Alb-Donau am 29. September in Wiblingen die Kandidatennominierung ansetzen. Ab Juli kann sich jedes Mitglied bei den beiden Kreisvorständen Ulm und Alb-Donau schriftlich bewerben.

Wir bedanken uns bei unseren Wähler*innen für das uns entgegengebrachte Vertrauen

Wahlparty in Ulm
Wahlparty im Schwanen in Blaubeuren

 

Die Landtagswahl in den beiden Wahlkreisen 64 und 65

Wahlkreis 64/ Ulm: Was für ein sensationelles Ergebnis für Jürgen Filius und die Ulmer Grünen! Mit dem Erreichen des Direktmandats haben die Wähler*innen in Ulm und der Region Jürgens ungeheuren Einsatz in Ulm und der Region gewürdigt. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Jürgen Filius, für diese gar nicht so unglaublichen, sondern vielmehr sehr verdienten 33 Prozent der Stimmen.

WK 65/ Ehingen: Frieder Bohnacker erreicht 27,6 Prozent der Stimmen. Das ergibt zwar ein Plus von 8,4 Prozent, aber leider kein Mandat im Stuttgarter Landtag. Trotzdem gebührt Frieder Bohnacker unser uneingeschränkter Dank für einen ungeheuer engagierten, vielseitigen und interessanten Wahlkampf, der den Grünen im Alb-Donau-Kreis viele Sympathien gebracht hat und einen Grundstein für weitere erfolgreiche Grüne Arbeit in den kommunalen Gremien und für die kommenden Wahlkämpfe gelegt hat. Die Grünen sind nun die stärkste Kraft im Land und Winfried Kretschmann wird Ministerpräsident bleiben - das ist ebenfalls ein grandioser Erfolg auch für alle Grünen Wahlkämpfer*innen, die wieder ungeheuer viel im Alb-Donau- Kreis geschafft haben.

Bei den Wählerinnen und Wählern bedanken wir uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen.

Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für ihre Stimme für ein grünes Baden-Württemberg.

Landtagswahl: Letzte Wahlstände in Blaubeuren und Ehingen

Wahlstand in Blaubeuren
Wahlstand in Ehingen

Unser Wahlkampf im Alb-Donau-Kreis war sehr lang und umfangreich und wir konnten so viele Wähler*innen erreichen wie noch nie und erhielten auch überwiegend sehr viel Zuspruch: Nun gehen wir zuversichtlich in den morgigen Wahltag und hoffen, dass die Wähler*innen die gute Arbeit der Landesregierung mit unserem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann bestätigen und unserem Kandidaten Frieder Bohnacker ihr Vertrauen aussprechen werden.

Berghülen: Mit Sylvia Kotting-Uhl und Frieder Bohnacker zu "Fünf Jahre Fukushima, Atompolitik und Endlagersuche"

Berghülen: Zahlreiche Gäste konnten die Grünen bei ihrer letzten Infoveranstaltung im Landtagswahlkampf gestern im Hotel Ochsen begrüßen: MdL Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion und unser Landtagskandidat Frieder Bohnacker boten den Gästen einen interessanten Abend

Die Schwäbische Zeitung zitiert: "Kotting-Uhl warnte daher auch vor dem knapp 50Kilometer entfernten Atomkraftwerk Gundremmingen, das noch vor der festgeschriebenen Laufzeit vom Netz müsse: "Weil Block C Defizite hat, die nicht zu verantworten sind. Auch die Erdbebensicherheit ist nicht nachgewiesen", mahnte sie. "Hier gibt es so viele Defizite, dass ich mich frage, wie das eine Atomaufsicht zulassen kann. Doch die Bayern agieren nun einmal betreiberfreundlich." Die Problematik der Sicherheit grenznaher Atomkraftwerke, darunter das aktuell in der Diskussion stehende Werk in Fessenheim (Frankreich), erörterte sie ebenfalls: "Die Strahlung hört bei einem Reaktorunfall doch nicht an der Grenze zu Frankreich auf."

Frieder Bohnacker: "Im öffentlichen Nahverkehr streben die Grünen bis 2025 laut dem ebenfalls anwesenden Landtagskandidaten Frieder Bohnacker einen Stundentakt an. Dazu gehöre auch der Bahnhalt Merklingen, in dessen Zuge er sich für entsprechende Busverbindungen stark macht. "Wir wollen eine Mobilität, in der der ÖPNV eine tragende Rolle spielt", so der Landtagskandidat gegenüber der SZ. Der Bahnhalt Merklingen sei "der erste Schritt. Das ist nur ein Sechstel dessen was im Alb-Donau-Kreis zu schaffen ist". Um Treibhausgase zu verringern, müsse allerdings auch an anderen Stellen viel mehr Energie eingespart werden. Deswegen, so Bohnacker, sollte so viel wie möglich des notwendigen Energiebedarfs vor Ort produziert werden. Doch für eine erfolgreiche Energiewende müssten politisch entsprechende Anreize geboten werden."

Langenau-Göttingen: Mit MdB Harald Ebner über TTIP und Verbraucherschutz

Harald Ebner: "Beim Themenabend "TTIP - Freihandel für die Gentechnik?" in der Zehntscheuer in Langenau-Göttingen mit Landtagskandidat Frieder Bohnacker wurde klar, welche Gefahren im derzeit verhandelten Abkommen der EU mit den USA insbesondere für die süddeutsche Landwirtschaft, aber auch für Verbraucher- und Umweltschutz, Vorsorgeprinzip und Gentechnikfreiheit lauern. Wir Grüne schauen genau hin, fordern die Herausnahme von Agrarbereich, Verbraucherschutz und Daseinsvorsorge aus der Verhandlungsmasse, keine privaten Investor-Staat-Schiedsgerichte und keine Aushebelung demokratischer Rechtssetzung qua regulatorischer Kooperation durch die Hintertür. Grün macht auch hier den Unterschied. Deshalb am Sonntag Grün wählen für Winfried Kretschmann, im Alb-Donau-Kreis Frieder Bohnacker wählen für eine starke grüne Landtagsfraktion."

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Ehingen: Wie wollen wir lernen? Baden-Württemberg macht Schule

Gestern im Wolfert in Ehingen: Sehr gut besuchte Infoveranstaltung mit MdL Siegfried Lehmann, Vorsitzender des Bildungsausschusses im Landtag und mit Frieder Bohnacker, Landtagskandidat für Bündnis 90/ Die Grünen Alb-Donau, bei der deutlich wurde, was Grün-Rot hier die letzten fünf Jahre geleistet hat: Wir haben die Schulen sowohl finanziell, als auch personell besser ausgestattet. Besonders die Gemeinschaftsschule ist eine moderne, erfolgreiche und sozial gerechte Schule für alle, diese will die CDU aber wieder abschaffen und zurück zum althergebrachten Kinder- Aussortierungssystem. Deshalb gilt: Am 13. März Grün wählen, denn Baden-Württemberg ist auch bildungspolitisch auf dem richtigen Weg mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

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Dornstadt: MdB Ekin Deligöz über Terrorangst und Innere Sicherheit

Ekin Deligöz und Frieder Bohnacker

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Blaubeuren: Mit MdB Agnieszka Brugger zur Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten

Agnieszka Brugger und Frieder Bohnacker
Frieder Bohnacker und Agnieszka Brugger
schöne Atmosphäre im Nix

Agnieszka Brugger, Grüne Bundestagsabgeordnete, Sprecherin für Sicherheits-und Abrüstungspolitik in ihrer Fraktion, sowie Obfrau im Verteidigungsausschuss und Landtagskandidat Frieder Bohnacker, konnten am vergangenen Dienstag 30 interessierte Zuhörer*innen im Café Zum Fröhlichen Nix begrüßen. In seiner Begrüßung wies Frieder Bohnacker, der selbst in der Flüchtlingssozialarbeit tätig ist darauf hin, dass die unfriedlichen Umstände, welche rings um Europa herum herrschen die Hauptursache für die Flüchtlinge in Europa und Deutschland sind. Das wiederum war das Stichwort für Agnieszka Brugger: "Seit 2009 bin ich nun im Bundestag und mache Veranstaltungen zum Thema Friedenspolitik. Seit etwa drei Jahren fragt niemand mehr, was das alles mit uns zu tun hat." So im Thema angekommen, verteidigte Brugger die Grüne Haltung zur Flüchtlingspolitik, lobte die vielen ehrenamtlichen Helfer und erklärte, warum der Ruf nach Obergrenzen keine vernünftige Option sei. "Das alles beherrschende Thema war die Flüchtlingsfrage und damit verbunden "die schrecklichen Vorfälle in Sachsen", so Agnieszka Brugger. Diesen "Brandstiftern und Straftätern" müsse mit jeglicher Härte des Rechtsstaates begegnet werden. In Bezug auf Waffenexporte kritisierte Brugger das Verhalten von Regierungen - unter anderem der deutschen -, "fragwürdige Deals mit Diktatoren" abzuschließen. "Wie kann man solche Deals mit Leuten abschließen, die dafür verantwortlich sind, dass Menschen fliehen müssen?" Die Forderung der Grünen: Waffenexporte stoppen. Besonders in die Länder, in denen "die Menschenrechte mit Füße getreten werden". Länder wie Katar oder Saudi Arabien mit Waffen zu versorgen, habe nichts mehr mit "wertegeleiteter Außenpolitik" zu tun, so Brugger." (Schwäbische Zeitung) In der anschließenden Diskussion ging es noch einmal um die Flüchtlinge. Auf die Frage einer Schülerin nach der sog. Wertekarte für Flüchtlinge, erläuterte Bohnacker die Unterschiede zwischen Grün-Rot und der CDU: "Die digitale Wertekarte der Landesregierung wird die Bürokratie entlasten, während die CDU mit Wertgutscheinen eine Zettelwirtschaft und noch mehr Bürokratie schaffen möchte." Einige Teilnehmer*innen äußerten ihre Sorge über einen neuen Kalten Krieg und der neuen Hochrüstung in Europa. Brugger dazu: "Diese Krise löst man nicht mit mehr Panzern, sondern mit mehr Diplomatie."Mehr Bilder auf Facebook: http://on.fb.me/1QvBUEV der Bericht im Blaumännle hier: www.das-blaumaennle.de/loka/artikel8542038.php

Ulm Stadthaus: Auf dem richtigen Weg mit Winfried Kretschmann

Jürgen Filius, Frieder Bohnacker und Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Ehingen: Stadtentwicklung und ländlicher Raum - Flächenkreislaufwirtschaft und Flächenrecycling mit Annette Weinreich

Frieder Bohnacker und Annette Weinreich

Ehingen: Die Grünen in Ehingen luden am vergangenen Freitag zu einer Wahlkampfveranstaltung mit der Grünen Stadträtin und Architektin Annette Weinreich aus Ulm und mit Landtagskandidat Frieder Bohnacker ins Hotel Rose.
In seiner Begrüßung steckte Hubert Dangelmayer gleich den Rahmen ab. Zwar hat die Grün-Rote Landesregierung schon einiges auf den Weg gebracht, der Flächenverbrauch ist aber immer noch viel zu hoch. Annette Weinreich beschrieb zunächst Maßnahmen zur Dorfentwicklung und Flächensparen, die jede Kommune umgehend umsetzen könnte und zwar mit einem Gemeindenutzungsplan und der Erweiterung der Grundsteuer: Neben der Grundsteuer A und B, wollen die Grünen eine Grundsteuer C. Damit hätten die Kommunen die Möglichkeit, innerörtliche Brachen und Industrieruinen so hoch zu besteuern, dass deren Verkauf sehr schnell attraktiver werden würde. Ebenso müssen Familien, welche alte Wohnhäuser kaufen, weiter finanziell unterstützt werden. In ihrer Tätigkeit als Architektin konnte Weinreich schon innovative Projekte umsetzen, so z.B. Baugemeinschaftsprojekte auf Dörfern, wo sowohl alte, als auch junge Eigentümer gemeinsam zentrumsnahe Wohnungen bauen konnten und dabei sogar noch 30% gegenüber Bauträger-Projekten gespart hatten.
In der anschließenden Diskussion waren sich die ebenfalls anwesende Schelklinger Architektin Heike Dieterich und Weinreich einig, dass die Flächennutzungs- und Bebauungspläne in einer Kommune eine Handschrift, bzw. eine Konzeptionsstrategie verfolgen müssen. Frieder Bohnacker brachte noch den Punkt Mobilität ein. Hier muss endlich ein Umdenken stattfinden. Der Flächenfraß durch weitere Umgehungsstraßen ist nicht nur ökologisch ein Wahnsinn, sondern kostet auch im Bau und Erhalt mehr, als ein ordentlicher ÖPNV kosten würde. Weitere Punkte waren der zunehmende Schwund landwirtschaftlicher Flächen durch Ausgleichsmaßnahmen für Neubausiedlungen. Auch hier muss dringend umgesteuert werden. Am Ende des interessanten Abends wurde deutlich: Eine zeitgemäße und nachhaltige Baupolitik gibt es nur mit Grün.

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Minister Winfried Hermann und der Bahnhalt Merklingen (Schwäbische Alb)

Jürgen Filius, Winfried Hermann und Frieder Bohnacker

Laichingen: Über 600 Gäste in der brechend vollen Daniel-Schwenkmezger- Halle wollten gestern von den Planern der DB-AG, von Minister Hermann und den betroffenen Kommunen wissen, ob es endlich Grünes Licht für den Bahnhalt Merklingen (Schwäbische Alb) geben wird. Nach den einführenden Worten von Bürgermeister Klaus Kaufmann, erläuterte für die Deutsche Bahn Dr. Stefan Kielbassa anhand von informativen Schaubildern, wie der zukünftige Bahnhof (richtiger Name dann: "Merklingen (Schwäbische Alb") ) aussehen würde. Winfried Hermann (Grüne), Minister für Verkehr und Infrastruktur, beschrieb noch einmal das Verfahren und mit welcher Eile geplant werden musste: "Wenn es weiter so gut und schnell geht wie bisher, werden wir beispielhaft für die ganze Repblik." Der neue Bahnhof würde den ländlichen Raum auf der Alb immens stärken, 1500 Fahrgäste pro Tag wären möglich, die Kosten würden sich auf 21 Millionen Euro aufteilen, von denen 13 Millionen die umliegenden Kommunen stemmen müssen. 80% der Planungskosten zahlt das Land. Bei den Bürgerfragen bekamen die Planer, insbesondere der Minister, für ihren bisherigen Einsatz viel Lob. Außerdem durften die Kandidaten zur Landtagswahl noch ihre Stellungnahmen abgeben. Der Ulmer MdL Jürgen Filius (Grüne), der sich von Anfang an leidenschaftlich für den neuen Bahnhalt eingesetzt hatte, wies darauf hin, dass es aus der Opposition in Stuttgart leider immer noch Stimmen gegen den Bahnhof gäbe. Frieder Bohnacker erklärte: "Wir wollen die Mobilität 2025, in welcher der ÖPNV eine tragende Säule ist. Der neue Bahnhof hat dafür Modellcharakter für den ganzen Alb-Donau-Kreis." Minister Hermann bekannte sich ebenso zu diesem Jahrhundertprojekt: "Ich bin für Mut für die Zukunft und für eine neue Mobilität auf der Schwäbischen Alb." Die endgültige Entscheidung wird nach den Prüfungen des Eisenbahn-Bundesamtes im kommenden Oktober fallen.

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Feldstetten: Kandidatenpodium bei den Freien Wählern

Mit Frieder Bohnacker (2.v.l.)

Feldstetten: Die Freien Wähler im Alb-Donau-Kreis luden gestern in den Hotelgasthof Post zum Landtagskandidaten- Podium. Über 70 Zuhörer folgten den fairen und interessanten Diskussionen. Die Argumente und Erfolge der Grünen verteidigte wie immer souverän unser Kandidat Frieder Bohnacker

Mit Winfried Kretschmann bei Holzbau Kaufmann in Oberstadion

Winfried Kretschmann und Frieder Bohnacker
v.l.n.r. Peter Kaufmann, Esther Heins Frieder Bohnacker und Winfried Kretschmann

 

Oberstadion: Ministerpräsident Winfried Kretschmann besuchte am Montag zusammen mit Frieder Bohnacker die Firma Kaufmann in Oberstadion.
Schon länger hatte der junge Geschäftsführer Peter Kaufmann den Ministerpräsidenten eingeladen, seinen innovativen Familienbetrieb für energieeffizentes Bauen in massiver Dübelholz- Bauweise zu besichtigen. Frieder Bohnacker, seines Zeichens Landtagskandidat der Grünen im Wahlkreis Ehingen gelang es nun, die beiden zusammenzuführen. Dem bekennenden Heimwerker Kretschmann machte es sichtlich Spaß, sich von Peter Kaufmann, seinem Bruder Maximilian und dessen Vater, dem Unternehmensgründer Günther Kaufmann die neusten Hausbau-Techniken in energieeffizinter und massiver Dübelholztechnik erklären und zeigen zu lassen. Der Apfelkuchen von Frau Kaufmann senior schmeckte ebenfalls hervorragend, aber am Ende wurde es dann noch politisch. “Menschen wie sie und ihre Mitarbeiter sind ein Garant für den Wohlstand unseres Landes“, stellte der Ministerpräsident anerkennend fest und verband dieses Lob mit der Frage, was sich die Kaufmanns von der Landesregierung an Unterstützung erwarten. Günther Kaufmann wünscht sich vor allem Verbesserungen in der Zuteilung von ELR- Mitteln: „Bitte nicht alle immer auf einmal im März“, strengere Vorgaben im Bereich der Energie- Effizienz bei öffentlichen Ausschreibungen, mit einem insgesamt faireren Verfahren, das nicht die günstigsten Bieter, sondern diejenigen, welche am nachhaltigsten planen berücksichtigt, und ganz allgemein mehr politische Unterstützung von mittelständischen Unternehmen wie dem seinen. „Das nehme ich jetzt mit nach Stuttgart. Wenn ich wiedergewählt werde, werde ich mich darum kümmern.“ Sprach Kretschmann und verabschiedete sich mit seinen Mitarbeitern auch schon zum nächsten Termin. Mehr Bilder auf Facebook: http://on.fb.me/20Tj3bN Unser Bericht in der SWP: bit.ly/1KN4NQ9

Oberstadion: Landtagskandidat Frieder Bohnacker stellt sich vor

Oberstadion: Auf Einladung der Grünen aus der Region, namentlich von Franz Schuster, besuchte Frieder Bohnacker am vergangenen Freitag Oberstadion. In dem gemütlichen Ambiente des Gasthofs Adler konnte Bohnacker nicht nur die politischen Linien der letzten fünf Jahre Grün-Roter Landespolitik umreissen. Da einige Gäste selbst aktiv in der Flüchtlingshilfe in Oberstadion tätig sind und Bohnacker, neben seinem Biohof in Asch hier seinen beruflichen Schwerpunkt als Sozialpädagoge bei der Diakonie Ulm hat, entspannte sich ein intensiver Austausch zwischen den Fachleuten. Ein für alle Beteiligten informativer und spannender Abend.

Seligweiler: Landwirtschaft im Ländle mit MdL Martin Hahn, Martin Grath (Heidenheim) und Frieder Bohnacker

Seligweiler: Grüne Landwirtschaft im Ländle – mit MdL Martin Hahn, Martin Grath (Heidenheim) und Frieder Bohnacker Auf Einladung der beiden Kreisverbände Heidenheim und Alb-Donau kamen am letzten Dienstag über 40 Interessierte zu einem Infoabend ins Rasthaus Seligweiler. Geboten wurden interessante Vorträge von Martin Hahn, dem agrarpolitischen Sprecher der Grünen im Landtag, sowie vom Bio-Bäcker und Landtagskandidaten für den Kreis Heidenheim Martin Grath und von Frieder Bohnacker, Bio-Landwirt und Landtagskandidat der Grünen im Alb-Donau-Kreis. Vor allem Martin Hahn spannte einen großen Bogen von der konventionellen zur ökologischen Landwirtschaft, von der Landwirtschaftspolitik aus CDU-regierten Zeiten bis hin zur Neuorientierung unter Grün-Rot.
Gerade kleine und mittelgroße bäuerliche Betriebe leisten einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige, ökologische und sozialverträgliche Landwirtschaft. Seit 2014 werden die ersten 46 Hektar eines Betriebes deshalb stärker gefördert. Außerdem werden die bislang unterschiedlichen regionalen Prämien in den kommenden Jahren angeglichen.
Von diesen Änderungen profitiert die baden-württembergische Landwirtschaft mit ihrer überwiegend bäuerlichen Struktur ganz besonders, insgesamt werden dadurch 90 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte bessergestellt. Durch die Umschichtung eines Teiles der pauschalen flächenbezogenen Direktzahlungen, hin zu zielorientierten Maßnahmen in der ländlichen Entwicklungspolitik, die unsere Landwirtinnen und Landwirte in ihrem Engagement für umwelt- und klimaschonende Produktionsweisen finanziell unterstützt, wird der ländliche Raum zusätzlich gestärkt. Das ist ein echter Paradigmenwechsel.
In der Diskussion kam wieder einmal das beliebte Thema einiger Landwirte auf: sie bezeichnen den Schutz der Gewässerrandstreifen als Enteignung. Der Gewässerrandstreifen steht schon seit längerem im Gesetz und ist keine Erfindung der Grünen. Manche Landwirte möchten dafür eine Entschädigung, wenigstens eine Spendenbescheinigung. Aber auch Landwirte können höchstens für 1600 € eine Spendenbescheinigung erhalten.
Ein weiteres Thema der Milchpreis. Wäre die Situation der Milchbauern anders, wenn es die Milchquote noch geben würde, vermutlich auch nicht.
Die Grünen empfehlen den Landwirten, Qualität anzubauen und nicht unbedingt Mengen. Besonders in „dürren“ Jahren wurden die besten Preise erzielt. Auch ein Hinweis auf die Autobauer sollte die Landwirte zu eher weniger Anbau bringen, dort wird bei Knappheit eher die Menge reduziert.
Heiße Diskussionen erregten neue Vorgaben aus Brüssel, vor allem zur Ferkel-Kastration.
Eine rundum gelungene Veranstaltung mit zwei Landkreisen.

Lonsee-Urspring: Quo Vadis, Landwirtschaft?

MdEP Maria Heubuch und Frieder Bohnacker

Lonsee- Urspring: Maria Heubuch, Milchbäuerin aus dem Allgäu und Grüne Europaabgeordnete, informierte gestern zusammen mit Frieder Bohnacker, selbst Biobauer und Landtagskandidat, im gut besuchten Gasthaus Hirsch über die Probleme der Landwirtschaft und beschrieb, was der europäischen Gesellschaft drohen wird, wenn der alte Slogan "wachsen oder weichen" weiter gelten sollte. Im Anschluss entfachte sich eine interessante, teilweise kontroverse Diskussion, in der eines klar wurde: Eine Landwirtschaft die allen gerecht wird, gibt es nur mit Grün!

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Staatsministerin Silke Krebs informiert sich über die Gemeinschaftsschule Blaubeuren

BM Jörg Seibold, Staatsministerin Silke Krebs und Frieder Bohnacker
Silke Krebs, Frieder Bohnacker, Schulleiter Thomas Hilsenbeck, BM Seibold und Bauleitplanerin Barbara Blasi-Fiesel

Blaubeuren: Auf Einladung von Bürgermeister Jörg Seibold und Frieder Bohnacker, Gemeinderat in Blaubeuren und Landtagskandidat für Bündnis 90/ Die Grünen, kam heute Staatsministerin Silke Krebs ins Blaubeurer Rathaus. Schulleiter Thomas Hilsenbeck und Bauleitplanerin Barbara Blasi-Fisel erklärten den Blaubeurer Entstehungsprozess der Gemeinschaftsschule und das entstehende Neubauprojekt im Stadtpark. Krebs zeigte sich beeindruckt. Besonders gefiel ihr, dass Bürgermeister Seibold und Frieder Bohnacker den konsensualen Prozess und die einmütige Entscheidung von Stadt und Bürgerschaft für dieses, die Kommune finanziell schwer belastende Projekt betonten. Bürgermeister Seibold nutzte natürlich die Gelegenheit, die Landesvertreterin um eine weitere Unterstützung für das Projekt zu beten.

Laichingen: Hochspannende Veranstaltung mit MdL Jürgen Filius und Frieder Bohnacker zum Rechtsterrorismus im Ländle

Frieder Bohnacker und Jürgen Filius

Laichingen: Hochinteressante Veranstaltung im sehr gut besuchten Rössle mit spannenden Diskussionen mit MdL Jürgen Filius, Obmann im Stuttgarter NSU- Untersuchungsausschuss und Frieder Bohnacker, Landtagskandidat im Wahlkreis 65/ Alb-Donau


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100% erneuerbar Im Wahlkampf

Stephan Buck und Frieder Bohnacker

Frieder Bohnacker, unser Kandidat im Landtagswahlkampf (WK 65/ Ehingen) hat für die nächsten sieben Wochen ein Elektroauto, mit welchem er die ca. 1500km im Wahlkreis (Wahlkampftermine, Infostände, Flyerverteilen und Plakatieren) absolvieren kann. Der Strom dazu kommt von Bohnackers eigener Photovoltaik- Anlage.

Spannender Info-Abend zum Thema "Machtwirtschaft - Verbraucherschutz bei Finanzprodukten" gestern mit MdB Gerhard Schick und Frieder Bohnacker in Schelklingen.

Frieder Bohnacker u. Gerhard Schick
Frieder Bohnacker, Gerhard Schick und Benedikt Maier

Impressionen vom Grünen Neujahrsempfang im Haus der Donau

Frieder Bohnacker und Ekin Deligöz
Frieder Bohnacker
Jürgen Filius
Benedikt Maier
Hubert Dangelmaier
Heidi Bossert

In der Fraktion der Grünen im Ehinger Gemeinderat kommt es zu einem Wechsel, den das Gremium am 28. Januar beschließen soll.

Benedikt Maier, derzeit noch Student an der Hochschule Neu-Ulm im letzten Semester Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation, beginnt Mitte Februar ein längeres Praktikum bei der Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament in Brüssel und verlässt daher Ehingen. Der Fraktionsvorsitzende kann sein Mandat daher nicht länger ausüben. Mitglied des Vorstands des Grünen-Kreisverbands Alb-Donau werde er zumindest bis nach der Landtagswahl im März bleiben, sagte Maier auf Nachfrage. Mittelfristig werde er aber auch diesen Posten wohl abgeben. Im Ehinger Gemeinderat wird Heidi Bossert für den 25-Jährigen nachrücken, Fraktionsvorsitzender soll Hubert Dangelmaier aus Rißtissen werden.

Wir schließen uns an

Laichingen: Infoveranstaltung zur Änderung der Gemeindeordnung

v.l.n.r. Bürgermeister Kaufmann, Frieder Bohnacker, Jürgen Filius, Gisela Steinestel, Susanne Wucher, MdL Achim Schwarz, Marianne Prinzing, Pius Kneer, Angela Scheffold

Laichingen: Am Freitag, den 11.12.2015 informierten und berieten Andreas Schwarz, stellv. Fraktionsvorsitzender und kommunalpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion und der Grüne Abgeordnete der Region, Jürgen Filius im alten Rathaus in Laichingen mit ca. 20 Bürgermeistern und Gemeinderäten des Alb-Donau-Kreises die vom baden-württembergischen Landtag beschlossenen Änderungen der Gemeindeordnung und der Landesverfassung. „Mit der Änderung der Gemeindeordnung stärken wir die Mitwirkungsrechte der Gemeinderäte und Kreisräte, also die Kräfte der repräsentativen Demokratie. Gleichzeitig verbessern wir die Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene und stärken somit die direkte Demokratie im Land“, so Schwarz, einer der Initiatoren der Gesetzesänderungen. Hauptziel der Änderungen war es, die Bürgerbeteiligung im Land zu fördern und zu stärken. Schwarz erklärte die, ab dem 01.12. geltenden Gesetze vor der interessierten Teilnehmern der Veranstaltung bis ins Detail und konnte die vielen Fragen der Bürgermeister und Kreisräte sachlich beantworten. „Bislang war Baden-Württemberg bei der Bürgerbeteiligung im Vergleich der Bundesländer das Schlusslicht. Das wird sich nun ändern. Mit unserem Gesetz senken wir die Hürden für Bürgerbegehren und Bürgerentscheide deutlich ab: Für Bürgerbegehren von zehn auf sieben Prozent der Stimmberechtigten und für Bürgerentscheide von 25 auf 20 Prozent. Die Frist für das Einreichen eines Bürgerbegehrens wird von sechs Wochen auf drei Monate verdoppelt. All das macht es der Bürgerschaft leichter, sich bei wichtigen kommunalen Entscheidungen tatsächlich einbringen zu können“, erklärte Schwarz die wichtigsten Punkte des neuen Gesetzes. Dies sei als Kompromiss in intensiven, sachlich guten Gesprächen in einer interfraktionellen Arbeitsgruppe mit Mitgliedern allen, im Landtag vertretenen Parteien entstanden. Außerdem wurden Mitglieder aus verschiedenen Gemeinde- und Kreistagen, sowie Städterates in die Verhandlungen mit einbezogen und deren Interessen berücksichtigt. Neu ist zudem, dass Bürgerbegehren auch zu Fragen des Städtebaus und der Stadtplanung eingereicht werden können. Dazu Schwarz: „Das was andere Bundesländer schon lange praktizieren, gilt seit dem 1. Dezember 2015 auch in Baden-Württemberg gelten: Künftig können Bürgerinnen und Bürger über den Aufstellungs- bzw. Auslegungsbeschluss eines Bebauungsplans ein Bürgerbegehren einreichen. Dadurch erweitern wir die Mitwirkungsrechte der Bürgerschaft auf das wichtige Themengebiet Planen und Bauen“. Auch Filius zeigte erfreut über das neue Gesetz und resümierte: „Insgesamt halte ich die Gesetzesänderungen für äußerst sinnvoll, da sie das Verantwortungsgefühl für das Gemeinwohl, die direkte Demokratie und das Gemeinwesen vor Ort stärken“.

Grün aus Verantwortung für Baden-Württemberg - LDK in Reutlingen beschließt Wahlprogramm

Achim Jooß, LDK Reutlingen

Grüne Landesdelegliertenkonferenz beschließt Wahlprogramm.

Reutlingen: Einstimmig beschlossen haben die Grünen Delegierten das Wahlprogramm zur Landtagswahl 2016. Die Grünen aus dem Alb-Donau- Kreis konnten noch zahlreiche Änderungsanträge unterbringen. So steht unsere Ablehnung zu den derzeit verhandelten Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TISA jetzt deutlicher im Programm. Unser Delegierter Achim Jooß schaffte es außerdem, die Forderung nach einer Direktwahl der Landräte ins Programm zu bringen. Dagegen fand der Wunsch des Kreisverbandes nach einer Abschaffung der Unechten Teilortswahl leider keine Mehrheit. Alles in allem ist es aber ein in großem Konsens getroffenes, sehr gutes Wahlprogramm.

Flüchtlinge im Alb-Donau- Kreis: Infoabend mit MdL Daniel Lede Abal und Frieder Bohnacker in Langenau

Daniel Lede Abal, Susanne Wucher u. Frieder Bohnacker

Langenau: Die Grünen Alb-Donau hatten am vergangenen Donnerstag zu einer Info-Veranstaltung über das Thema Flüchtlinge im Alb-Donau-Kreis in den Langenauer Pfleghof geladen. Der Grüne Landtagsabgeordnete Daniel Lede Abal aus Tübingen und der Grüne Kreistagsabgeordnete und Landtagskandidat Frieder Bohnacker konnten mit viel Detailwissen zum Thema aufwarten.

Die Grüne Kreisrätin Susanne Wucher aus Erbach übernahm die Moderation des Abends: "Wie komme ich als syrischer Flüchtling hier an?" Daniel Lede Abal, der integrationspolitische Sprecher der Grünen im Landtag, beschrieb die ganzen Abläufe, von der Erstaufnahme bis zum Interview und den folgenden Schritten zur Anerkennung und schließlich bis zur Integration. Frieder Bohnacker, selbst als Sozialpädagoge in der Flüchtlingshilfe in Ulm tätig, ergänzte dazu Details über die medizinische Hilfe, die Beschulung der Kinder und Jugendlichen und zu den Sprachkursen.

Unter den  30 Gästen waren viele, die selbst in der Flüchtlingshilfe tätig sind und diese hatten viele Fragen, besonders die Frage des Wohnraums und der Anschlussunterbringung war den meisten wichtig.

Auf die Frage, wie es wohl im kommenden Jahr weiter gehen wird, verwies Lede Abal auf die Worte Winfried Kretschmanns, der gesagt hatte, dass wir auf Sicht fahren müssen und er forderte ein EU- BAMF. Bohnacker erntete viel Zustimmung für seine Ansicht: "Es gibt keine Alternative, als diese Herausforderung gut miteinander meistern zu wollen."