Die Grünen im Alb-Donau-Kreis

Kreismitgliederversammlung des Grünen Kreisverbands Alb-Donau - Neuer Kreisvorstand gewählt

Kreisvorstand Alb- Donau
v.l.n.r: Benedikt Maier, Achim Jooß, Esther Heins und Stephan Buck

 

Am 09. Oktober 2013 fand im Grünen Haus in Ulm die Mitgliederversammlung der Grünen nach der Bundestagswahl statt. Auf der vollen Tagesordnung standen unter anderem eine Diskussion des Bundestagswahlkampfes, die Vorbereitung der nächstes Jahr stattfindenden Kommunalwahlen, sowie diverse interne Wahlen, darunter die Wahlen zum Kreisvorstand. Außerdem nutze der Kandidat für den Landesvorsitz Oliver Hildenbrand die Gelegenheit, sich den Mitgliedern des Kreisverbands Alb-Donau vorzustellen.

Nach der allgemeinen Diskussion zur Bundestagswahl sprachen sich die Mitglieder des Kreisverbands in einem einstimmig gefassten Beschluss dafür aus, über eine mögliche Regierungsbildung von Bündnis 90/ Die Grünen auf Bundesebene einen Mitgliederentscheid durchzuführen.

Die bisherigen Kreisvorstandsmitglieder Esther Heins aus Langenau und Benedikt Maier aus Ehingen sowie der bisherige Kreisschatzmeister Achim Jooß aus Blaustein wurden einstimmig bestätigt. Neu im Kreisvorstand ist Stephan Buck aus Blaubeuren, der mit 14 von 15 Stimmen gewählt wurde. Frieder Bohnacker, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl antrat, ist aus dem Kreisvortsnad ausgeschieden.

Frieder Bohnacker dankte den übrigen Mitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte seinem Nachfolger Stephan Buck einen guten Start im neuen Amt.

Zu der am 18. - 20. Oktober stattfindenden Bundesdelegiertenkonferenz, auf der der Bundesvorstand neu gewählt werden soll wurde Brigitte Schmid delegiert. Ersatzdelegierte ist Sophie Schmid.

Zur Landesdelegiertenkonferenz im November in Esslingen gehen für den Kreisverband Alb-Donau als Delegierte Esther Heins, Sophie Schmid und Hubert Dangelmaier, Ersatzdelegierte sind Brigitte Schmid, Wolf-Peter Kaiser und Achim Jooß.

 

 

Erfolgreiche GRÜNE Radtour rund um den Alb-Donau-Kreis

 

 

 

 

Annette Weinreich: Windpark Tomerdingen ist leuchtendes Beispiel für die Energiewende in der Region

Pressemitteilung

Im Rahmen einer ca. 300 Kilometer langen Radtour rund um ihren Wahlkreis hat sich Annette Weinreich, GRÜNE Bundestagskandidatin für Ulm und den Alb- Donau- Kreis unter anderem über die verschiedenen Formen erneuerbarer Energieerzeugung in der Region informiert. Der kurz vor Inbetriebnahme stehende Windpark Tomerdingen - ein Highlight unter den vielen Stationen der Radtour - zeige, welches Potential die Windenergie auch auf den Albhochflächen habe.

Annette Weinreich sagte: "Nachdem die Windkraft unter CDU-Regierungen über Jahrzehnte blockiert wurde, zeigen die bei Tomerdingen erstellten höchsten Windräder Deutschlands, dass sich Windkraft nicht nur offshore lohnt, sondern auch vor Ort erzeugt werden muss. Während die Region bei der Photovoltaik und der Biogaserzeugung schon ganz gut aufgestellt ist, gibt es bei der Windkraft noch mächtig Nachholbedarf. Auf unserer Radtour haben wir einige mögliche Standorte und Vorrangflächen gesehen."

Auch die vom Windparkbetreiber Planet Energy - einer Tochtergesellschaft der Greenpeace Energy Genossenschaft - verfolgte Idee, die Bürgerinnen und Bürger rund um Dornstadt bevorzugt an den Genussrechten zur Finanzierung des Windparks zu beteiligen liege ganz auf GRÜNER Linie. " Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt, wenn sie ausschließlich den großen Konzernen überlassen bleibt", so Annette Weinreich. " Mehr finanzielle Bürgerbeteiligung für eine dezentrale, regionale und erneuerbare Energieversorgung ist ein wichtiger Baustein der Energiewende."

Die GRÜNEN zogen ein ausgesprochen positives Fazit ihrer Radtour rund um den Alb- Donau- Kreis. "Plakate aufhängen ist ein Teil des Wahlkampfes. Mir ist es aber wichtiger, direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen", "Die unzähligen Kontakte und Anregungen, die sich im Rahmen der Radtour ergeben haben, sind für meine zukünftige Arbeit im Bundestag von unschätzbarem Wert."

Gleichzeitig habe sich bestätigt, welch hohe Lebensqualität der Alb-Donau-Kreis habe. Die Region, ihre Sehenswürdigkeiten und tollen gastronomischen Angebote eigneten sich hervorragend für sanften Tourismus um den Abwechslungsreichtum mit dem Fahrrad im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren.

Zwischen- und Erfahrungsberichte, sowie zahlreiche Fotos von der Radtour finden Sie hier: https://www.facebook.com/BTW13AnetteWeinreich

Weitere Infos zum Windpark Tomerdingen und den Genussrechten zur Vermögensanlage finden Sie hier: http://www.greenpeace-energy.de/engagement/kraftwerksbau/wind/tomerdingen.html

http://www.planet-energy.de/service/news-presseinfos/newsdetails/article/neue-vermoegensanlage-saubere-kraftwerke-4-startet.html

 

 

 

GRÜNE RADTOUR durch den Alb-Donau-Kreis

 

Mit der Bundestagskandidatin Annette Weinreich den Wahlkreis auf dem Rad erkunden.

 

Am Samstag, den 24. August startet die Tour um 10:00 Uhr im Grünen Haus in der Bockgasse 2 in Ulm. Jede/r ist herzlich eingeladen mitzuradeln und man kann sich auch jederzeit und überall einklinken.

"Ich freue mich auf interessante politische Gespräche, den Besuch von Dorfhocketen und Bürgerfesten, die heimische Landschaft und die kulinarischen Highlights", meint Annette Weinreich dazu. " Außerdem freue ich mich, dass mich gleich am ersten Tag mein Wahlkampf- Kollege Eugen Schlachter aus Biberach ein Stück begleiten wird."

 

TAG 1 (Samstag, 24.08.)

Die Radtour startet morgens (gegen 10:00 Uhr) in Um beim Grünen Haus (Bockgasse 2) und verläuft am Iller-Radweg gen Süden nach Balzheim, wo wir unseren ersten Stopp einlegen, um bei der Dorfhockete im Ort Mittag zu machen und Kräfte zu sammeln. Anschließend geht es durch Dietenheim in Richtung Burgrieden, weirter durch Bihlafingen, Hüttisheim und Dellmensingen nach Erbach, unserem ersten Übernachtungsort.     Kilometerzahl: 66

 

TAG 2 (Sonntag, 25.08.)

Von Erbach aus geht es entlang der Donau nach Ersingen und anschließend auf dem Donau- Radweg nach Rißtissen, wo wir uns voraussichtlich mit dem NABU treffen. Weiter geht es dann nach Ingerkingen, wo zu dieser Zeit das Neusser Bürger Schützenfest stattfindet, bei welchem wir eine Pause einlegen könnten. Dem folgend geht es am Donau-Radweg entlang nach Oberstadion und von dort aus durch Unterstadion nach Rottenacker. Weiterhin am Donau-Radweg entlang, landen wir in Munderkingen, unserem zweiten Übernachtungsort. Kilometerzahl: 41,5

 

TAG 3 (Montag, 26.08.)

Von Munderkingen über den Donau-Radweg durch Obermarchtal, Lauterach, Mundingen, Mühlen, Stetten und Dettingen geht es nach Ehingen, wo wir einen Mittagsstopp einlegen werden. Weiter geht es durch Allmendingen und Schelklingen nach Blaubeuren, unserem dritten Übernachtungsort. Kilometerzahl: 44

 

TAG 4 (Dienstag, 27.08.)

Nach einem gemütlichen Morgen in Blaubeuren ist Heroldstatt das nächste Ziel, dem Alb-Neckar-Weg nach Laichingen folgend. Von dort aus geht es weiterhin auf dem Alb-Neckar-Weg nach Laichingen, um dann schon an unserem vierten Übernachtungsort Westerheim anzukommen. Kilometerzahl: 28,5

 

TAG 5 (Mittwoch, 28.08.)

Dem Alb-Neckar-Weg weiterhin folgend, geht es durch Laichingen und Machtolsheim von Westerheim nach Merklingen. Daraufhin geht es nach Nellingen und anschließend nach Amstetten, wo wir uns mit Isi Mutlu und Dennis De treffen, um das Werk der Heidelberger Druckmaschinen zu besichtigen. Es geht danach weiter durch Lonsee, Radelstetten nach Temmenhausen, unserem fünften Übernachtungsort. Kilometeranzahl: 46

 

TAG 6 (Donnerstag, 29.08.)

An unserem letzten Tag der Radtour geht es nach Westerstetten und von dort aus nach Weidenstetten. Anschließend fahren wir durch Altheim, Ballendorf und Setzingen nach Langenau, unserem letzten Mittagsstopp, um  es uns dort noch einmal richtig gut gehen zu lassen. Auf dem Heimweg führt uns unser Weg noch durch Albeck und Jungingen, bevor wir dann wieder in Ulm landen. Kilometerzahl: 61

 

 

Radwegeexkursion zur Radwegsituation an den Landesstraßen im Raum Ehingen mit Jürgen Filius

Der Grüne Landtagsabgeordnete Jürgen Filius aus Ulm kam am Dienstag nach Ehingen und absolvierte mit Ehinger Grünen eine Radtour durch die Gemarkung der Großen Kreisstadt, um sich ein Bild von der Radwege- Situation im Raum Ehingen zu machen. Abends stellte sich Filius in einem Gasthof in Berg Fragen von Bürgern.

(Textauszug von Veit Feger)

Hat grüne Gentechnik Zukunft? Podiumsdiskussion mit BundestagskandidatInnen in Ehingen-Berg

Foto: Veit Feger
Foto: Veit Feger

Das "Bündnis für eine gentechnikfreie Region (um) Ulm lud am 11. Juli 2013 zu einer Podiukmsdiskussion in Ehingen- Berg ein.

Bündnis 90 Die Grünen wurden sehr gut vertreten von Harald Ebner MdB Schwäbisch Hall / Hohenlohe, Mitglied im Ausschuss Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Fraktionssprecher zum Thema "Agrogentechnik"

aus der SWP: "Harald Ebner (Grüne) beschrieb die Gefahren gentechnisch veränderter Pflanzen: So seien die möglichen Folgen aus den Resistenzen gegen Pestizide nicht ausreichend erforscht. Das Bündnis befürchtet Resistenzbildungen gegen Krankheitserreger, die wiederum dazu führen könnten, dass die Menschen verordneten Antibiotika nicht mehr wirken. Es gebe keine Technikfolgenabschätzung, meinte der Agraringenieur Harald Ebner." [...] "Auch der Welthunger werde mit Gentechnik nicht in den Griff zu bekommen sein, war Harald Ebner überzeugt. Man müsse anders ansetzen. So habe Indien drei super Erntejahre gehabt, aber 20 Millionen Tonnen Weizen seien wegen mangelhafter Lagerung vergammelt. Bisher werden in Deutschland keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut. Das sei auch ein Erfolg der Bündnisse, meinte Harald Ebner, der sich auch davon überzeugt zeigte, dass konventionelle Saatgutzüchter leistungsfähigeres Saatgut produzierten."

 

 

 

 

RESOLUTION zu Stuttgart 21 Mehrheitlich beschlossen auf der Kreismitgliederversammlung am 10. April 2013 in Ehingen.

Wir sind in Sorge, dass sich die Haltung der Landesregierung zur Kostenbeteiligung des Landes am Bahnprojekt Stuttgart 21 geändert haben könnte. Insbesondere jüngste Äußerungen unseres Ministerpräsidenten Winfried Kretschmanns im SPIEGEL und anderen Medien könnten den Schluss zulassen, dass dem bisher kritischen Begleiten nun ein Aufweichen des Kostendeckels folgen könnte. Auch wenn der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn nun zwei Milliarden mehr bewilligt hat, darf sich die Position der Landesregierung nicht ändern: Stuttgart 21 ist ein eigenwirtschaftliches Projekt der Deutschen Bahn AG. Bauherr ist die Bahn und der freiwillige Kostenanteil des Landes über 930 Millionen Euro darf nicht erhöht werden, denn dieses Geld fehlt an vielen anderen Stellen im Land, wo es weitaus sinnvoller eingesetzt wäre.

Zu den Diskussionen bezüglich einer zusätzlichen Kostenbeteiligung des Landes am Filderbahnhof stellen wir fest: Der Filderbahnhof plus war nicht das Ergebnis des Filderdialogs, sondern der Wunsch der Deutschen Bahn. Diese, in den Medien oft falsch dargestellte Bürgerbeteiligung darf deshalb nicht als Vorwand für eine Mehrkostenbeteiligung des Landes herhalten. Eine wichtige Prämisse des Filderdialogs war, dass sich alle vorgestellten Varianten im Rahmen des Kostendeckels bewegen müssen. Wir befürchten, dass ein zusätzlicher Finanzierungstopf alle Schleusen für viele weitere Extratöpfe an diesem schlechtest geplanten Großprojekt der jüngeren Geschichte öffnen würde.

Vor der Aufsichtsratssitzung der DB am 05. März 2013 war es die klare Haltung unseres Ministerpräsidenten, dass die Bauherrin Bahn die Durchfinanzierung bis zur Fertigstellung sicherstellen muss. Aus unserer Sicht gibt es keinen Grund, von dieser Haltung abzurücken.

Wir befürchten, dass das Land Baden Württemberg hier geradewegs in eine finanzielle Falle läuft. Die vom Aufsichtsrat der DB nun bewilligten 6,5 Milliarden Euro werden sicher für die Finanzierung der ersten Bauabschnitte ausreichen. Wenn diese Mittel aufgebraucht sind, werden Bund und Bahn auf die Landesregierung zukommen und weitere Beteiligungen einfordern. Ein Abbruch nach mehreren Jahren Bauzeit wird politisch kaum durchzuhalten sein, eine zusätzliche Beteiligung aber den Landeshaushalt sprengen. Wir fordern deshalb unsere grünen Mitglieder in der Landesregierung dazu auf, alles zu tun, um ein solches Szenario zu verhindern.

Die Volksabstimmung über Stuttgart 21 haben wir verloren und als Demokraten akzeptieren wir selbstverständlich die Konsequenzen dieser Niederlage. Trotzdem sind Überzeugungen nicht deshalb falsch, weil sie im Augenblick keine parlamentarische Mehrheit haben. Darum hat sich auch nichts an unserer Überzeugung geändert, den geplanten Tiefbahnhof in Stuttgart als das darzustellen, was er ist, nämlich ein verheerender Infrastrukturrückbau. Deshalb werden wir auch gegen S 21 mit unseren besseren Argumenten in den Bundestagswahlkampf ziehen. Unsere Solidarität gilt dabei allen BürgerInnen, die sich nach wie vor gegen S 21 aussprechen. Jeden Montag demonstrieren auch immer viele von uns mit ihnen und sind stolz darauf, Teil dieser friedlichen Bürgerbewegung zu sein. Wir fordern alle Grünen im Land auf, weiterhin die Finger in die Wunde zu legen und auf all die Unzulänglichkeiten und falschen Versprechen von Stuttgart 21 und seinen Befürwortern, der Deutschen Bahn und der Bundesregierung hinzuweisen.

 

 

Aktuelles

Foto von der Gründuungsversammlung des OV Nördlicher Alb-Doanu-Kreis

Einladung zur Gründungsversammlung

der Kreisvorstand möchte herzlich einladen zur Gründungsversammlung eines neuen Ortsverbandes:
Freitag, 1. Februar 2013
um 20:00 Uhr
im Café Späth
(Bahnhofstraße 20, 89179 Beimerstetten)

Der neu zu gründende Ortsverband „Nördlicher Alb-Donau-Kreis“ wird die Gemeinden Amstetten,
Lonsee, Dornstadt, Westerstetten und Beimerstetten umfassen.
Tagesordnung:
1.Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den Kreisvorstand
2. Gastredner: Landtagsabgeordneter Jürgen Filius aus Ulm
3. Vorschlag zur Gründung des OV „Nördlicher Alb-Donau-Kreis“
4. Wahlen zum Ortsvorstand
5. Ausblick des gewählten Ortsvorstand auf geplante Aktivitäten des OV
Im Anschluss können wir gemütlich mit einem Glas Sekt auf unseren neuen Ortsverband anstoßen.

 

Weitere Bilder und Berichte folgen