Die Grünen im Alb-Donau-Kreis

GRÜN WÄHLEN FÜR KRETSCHMANN

Frieder Bohnacker, Landtagswahlkandidat für Bündnis 90/ Die Grünen im Wahlkreis 65/ Ehingen Alb-Donau gibt Antwort:

Ich will in den Landtag, weil ich überzeugt bin, durch meine vielfältigen beruflichen Erfahrungen und meine über 15jährige Tätigkeit in der Kommunalpolitik positiven Einfluß auf die Politik im ADK und für BaWü nehmen zu können. Dabei werde ich den von den Grünen eingeführten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern fortführen und intensivieren.

Die Bürger sollen mich wählen, weil sie sich darauf verlassen können, mit mir einen sowohl kompetenten , als auch für alle Ideen offenen Menschen, der ihre Interessen und Sorgen ernst nimmt, im Landtag zu haben. Darüber hinaus lebe ich auch privat die grüne Philosophie der Nachhaltigkeit und Gesamtverantwortung sehr glaubwürdig.

 

Als Abgeordneter werde ich mich bemühen, das moderne BaWü weiter voran zu bringen. Ich verstehe mich als Bindeglied und Anwalt für eine gedeihliche Gesamtentwicklung, Bindeglied zwischen den BürgerInnen und den Verwaltungen auf allen Hierarchieebenen.

Also auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene, dazu habe ich gute Kontakte zur Bundes- und Europapolitik.

Der Alb-Donau-Kreis ist einzigartig. Neben der Schönheit der vielfältigen Landschaft bietet er nicht nur beste Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten und nachhaltigen Tourismus, sondern ist auch attraktives Arbeits-, Wohn- und damit Lebensumfeld. Das hat ihn zu einer der prosperierendsten Regionen gemacht.

Die drei brennendsten Probleme im Alb-Donau-Kreis sind primär die Mammutaufgabe, die vielen Flüchtlinge zu integrieren. Danach kommt der dringende Ausbau des ÖPNV, beispielhaft sei hier der Bahnhalt Merklingen und seine Busandienung erwähnt, als erster Schritt. Dann die innenentwicklung der Städte und Dörfer. Wir wollen die Vorzüge des ländl. Raumes stärken und die Nachteile verkleinern. Diese Probleme will ich lösen durch die Stärkung der Kompletten Infrastruktur. Stichworte sind die ÖPNV-Mobilitätsgarantie 2025, Wohn- Teilhabe- Pflegegesetz, Polizeistrukturreform, Straßenoptimierung- und Radwegeausbau, ELR-Mittel verstärkt für Innenentwicklung, Landessanierungsprogramm, Intensivierung Breitbandnetzausbau, Ausbau Kita-Plätze, und nicht zuletzt zeitgemäße Schulformen wie die Gemeinschaftsschule.

 

"Gute Infrastruktur" heißt zum einen zeitgemäße Daseinsvorsorge in allen Lebenslagen und allen Lebensphasen. Das geht von intakten Bildungs- und Betreuungsangeboten über ebenfalls möglichst wohnortsnahes Arbeiten, den dazugehörigen Versorgungseinrichtungen, vielfältigen Wohn- und Lebensmöglichkeiten bis hin zu flexiblen, möglichst nachhaltigen Mobilitätsangeboten, sowie der virtuellen Mobilität via Internet.

Siehe oben... . Europa ist das wichtigste Projekt des Jahrhunderts. Seit bald 70 Jahren Garant für Prosperität, Wohlstand, Freiheit und nicht zuletzt der längsten Friedensphase, die es auf dem Kontinent jemals gab. Das alternativlose Zukunftsmodell, zur Zeit vor der größten Bewährungsprobe stehend. Aber das gilt auch für unser Gesellschaftsmodell Demokratie.

Landespolitik muss sich am Wohl aller hier lebenden Menschen orientieren. Sie muß aber auch als verlässliches Regulativ (Bundesratsfunktion) für eine gedeihliche Gesamtentwicklung von Deutschland stehen. Nur wenn wir innerhalb von Deutschland eine tragfähige, konsensuale Politik machen, können wir sowohl in Europa als auch global unsere Vorbildrolle in Sachen friedliche Koexistenz beibehalten.

Den Wahlsonntag verbringe ich als Erster im Wahllokal ( und löse jetzt mit dieser Ansage hoffentlich keinen Wettbewerb aus), danach endlich mal wieder mit der Familie. Abends mache ich zur Entspannung einen längeren Lauf, und freue mich dann auf die Wahlparty.

Die Fragen wurden gestellt von Redakteuer des Südfinders Karl-Heinz Burghart bit.ly/21THcBn

Porträt und Interview mit Frieder Bohnacker, Grüner Kandidat für die Landtagswahl 2016

  • Verheiratet mit Angela (53), drei Kinder (Felix, 19, dualer Student (Wirtschaftsinformatik); Helen, 14 und Leo, 12, beide Schüler), alle Erwachsenen sind grüne Mitglieder
  • Landmaschinenmechaniker, Landwirt, Forstwirtschaftsmeister und Sozialpädagoge. Die ersten drei Berufe übe ich in meiner 17ha (davon etwa 4ha Wald, hinzu kommt eine Photovoltaikanlage mit ca. 40 kW) großen und seit 25 Jahren ökologisch bewirtschafteten Landwirtschaft aus, als Sozialpädagoge arbeite ich zudem seit 1.3.2015 in einer 50%+x-Stelle in der Flüchtlings- und Migrationsberatung der Diakonie in Ulm, davor war ich 8 Jahre lang in der Jugendhilfe tätig.
  • passiv im örtlichen Fußballverein FV Asch-Sonderbuch, Greenpeace-Fördermitglied, BI Wippingen gegen Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln e.V., Regionales Bündnis Stop TTIP, CETA UND TiSA, Sommerbühne Blaubeuren, Avaaz, Campact, Umweltinstitut München, Mehr Demokratie, FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortliche Energiepolitik e.V., Ortschaftsrat in Asch, Stadtrat in Blaubeuren und Kreisrat im Alb-Donau-Kreis
  • Ich lese und informiere mich gerne, es interessiert mich schon, ob "in China ein Sack Reis umfällt", da solche Ereignisse in der Regel globale Auswirkungen haben. Ich verstehe gerne, wie die Welt "funktioniert". Als ganzheitlich denkender Mensch bewege ich mich viel und gerne mit Muskelkraft, auch nach dem Motto "In einem gesunden Körper kann ein gesunder Geist wohnen".
  • Club of Rome 1972, Rio 1992; Der frühe Tod meiner Mutter, der, so schmerzlich er war, mir klar machte, dass das vergängliche Einzelschicksal hinter der Gesamtentwicklung der Menschheit deutlich zurückstecken muss, dass aber der einzelne Mensch sehr wohl Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Menschheit hat. In meinem christlichen Aufwachsen hat mich Nächstenliebe und "Schöpfung bewahren" überzeugt. Mit 20 bin ich u.a. dank den Eltern meiner ersten Freundin auf die nachhaltige Lebensweise der vegetarischen und ökologischen Lebensweise gestoßen. Mit 30 habe ich nach einer Hirnhautentzündung ein anthroposophisches Buch gelesen, in welchem stand, dass der Mensch in der heutigen Zeit zunehmend in der Lage ist, mit sich, seinen Mitmenschen und der Umwelt in eine harmonische Balance kommen kann, das" Göttliche" aus sich heraus zur Wirkung bringen kann. Das entsprach meiner Entwicklung/Sinnsuche bis dahin. Es ist meine Erklärung für die Sinnhaftigkeit des menschlichen Lebens, für eine nachhaltige Entwicklung, dieses Streben nach paradiesischen Zuständen auf Erden. Die Heirat mit meiner Frau Angela, die diese Ziele teilt, mit 35.

  1. Was hat Dich politisiert? Was hat Dich zu den Grünen gebracht? Die Suche nach Gerechtigkeit, Solidarität, Nachhaltigkeit, 68er, Club of Rome 1972, klassisch grüne Sozialisierung über Anti-AKW-/WAA-Demos, Friedensbewegung, Ökologiebewegung, 1989 Umstellung der damals noch elterlichen Landwirtschaft auf Bio, nachhaltiges grünes Wirtschaften in allen Lebenslagen - Stichworte persönliche Ökobilanz. Bei meinem ersten Wahlgang gab es Grün noch nicht, danach war es alternativlos, bis heute
  2.  Was hat Dich motiviert, in die Politik zu gehen? Anfang der 90er Jahre haben meine Frau und ich uns intensiv mit dem Auswandern und Leben auf Selbstversorgerbasis auf den Kanaren beschäftigt. Je intensiver wir uns damit beschäftigt haben, desto klarer wurde uns, dass der westliche, ressourcenfressende ausbeuterische Lebensstil entscheidenden Einfluss auf viele nicht nachhaltige Entwicklungen in ökonomischer, ökologischer, kultureller und sozialer Hinsicht auf dieser Welt verantwortlich ist. Konsequenz daraus: zurück und das "Übel" an der Wurzel behandeln, es reichte mir nicht mehr zu wählen und dann zu sagen, die Gewählten müssten machen.
  3. Was sind Deine politischen Schwerpunktthemen? Eine nachhaltige Gesamtentwicklung: Ohne eine tragfähige Finanzausstattung gibt es keine nachhaltige Entwicklung im Ökologischen, Kulturellen und Sozialen. Dabei ist es wichtig, wirtschaftliches Wachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Wohlstand für alle national und global, die soziale Scherenentwicklung ist hauptsächlich verantwortlich  für die Flüchtlings- und Migrationswelle, die uns trotz unseres materiellen Reichtums zunehmende Probleme bereitet
  4. Was sind Deine Ziele für die nächste Legislaturperiode? Neben dem Greening der Wirtschaft (sichert die Spitzenposition des Exportlandes BaWÜ) sind die Stärkung der Erneuerbaren Energien und nicht zuletzt der soziale Frieden die wichtigsten Themen. Der Weg, den die Flüchtlings- und Migrationspolitik in dieser und sicher auch noch in der nächsten Legislaturperiode nimmt, wird gänzlich entscheidend sein für die Wiederwahl von Grün-Rot, aber auch die gedeihliche Entwicklung des Ländles sein. Das kann eigentlich nur über einen Mix aus Zuwanderung und beschleunigten Asylverfahren gehen, aber die wohn- und städtebaulichen Probleme sind enorm. Dies ist eine echte Herausforderung.
  5. Was ist aus Deiner Sicht der wichtigste Erfolg von Grün-Rot? Der menschenunwürdige Umgang mit Flüchtlingen und Migranten wird zunehmend zum Spagat. Auf der einen Seite stehen unsere eigenen grünen Ansprüche der Willkommenskultur, die wir allen Menschen, die zu uns kommen, entgegenbringen wollen, sowie die Notwendigkeit der Zuwanderung nach Deutschland. Auf der anderen Seite die gravierenden Engpässe, die im Wohnungsangebot, bei Behörden und bei den Sozialarbeiter_innen bestehen, die es zunehmend schwieriger machen, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Die durchaus positiven Beeinflussungen durch grüne Landespolitik in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen sind meist langfristig steuerbar im Sinne eines Greenings, das wurde in der laufenden Legislaturperiode auch meist gut gemacht. Die Flüchtlings- und Migrationsproblematik wurde bisher von der grün-roten Landespolitik ebenfalls gut gemeistert. Natürlich können wir auf Fehler und Versäumnisse der Bundespolitik verweisen, doch das entschärft die Situation nicht. Ein gravierender Punkt ist die Tatsache, dass ein Ende des Anwachsen der Flüchtings- und Migrantenzahlen bei Berücksichtigung aller Einflussfaktoren nicht absehbar ist, im Gegenteil. Die Gesamtsituation wird sich verschärfen, bis zu innenpolitischen Schwierigkeiten. Sollte die deutsche Wirtschaft schwächeln, wir z.B. wieder höhere Arbeitslosenzahlen bekommen, verschlechtert sich auch die jetzt noch relativ breite Akzeptanz in Ländern wie Baden-Württemberg. Dass es bis jetzt relativ friedlich und sachlich in Baden-Württemberg zuging, haben wir auch dem besonnenen Vorgehen der grün-roten Landesregierung zu verdanken. Sollte es trotz sich verschärfender Problematik weiterhin gelingen, dann meines Erachtens nach nur mit den Grünen in der Regierung. Dieses Thema wird voraussichtlich der Gradmesser für politisch verantwortungsvolles Handeln, am besten sicherlich mit uns nüchternen Grünen. Ein Herumlavieren oder gar Zündeln mit fremdenfeindlichen Aussagen wie es in der Bundes-CDU hin und wieder, in  der CSU in Bayern häufiger der Fall ist, verschärft die Situation definitiv ohne Not.

Und abschließend bitte ein kurzes Zitat:  Und die Logik der Vernunft setzt sich schlussendlich immer durch....

Frieder Bohnacker und Esther Heins - unser Kandidaten-Team für die Landtagswahl

EHINGEN: Frieder Bohnacker will 2016 für die Grünen in den Landtag. Die zahlreich erschienenen Mitglieder wählten den Blaubeurer am vergangenen Mittwoch in der Rose in Ehingen mit großer Mehrheit zum Kandidaten der Grünen. Ein Gegenkandidat hatte sich nicht aufgestellt.
Die Grünen im Wahlkreis 65/ Ehingen haben mit Frieder Bohnacker einen Kandidaten für die Landtagswahl. Der Blaubeurer konnte am vergangenen Mittwoch bei der Nominierungsversammlung von Bündnis 90/Die Grünen 52 von 53 Stimmen auf sich vereinen. Ein Gegenkandidat trat nicht an. Im Wahlgang um die Ersatzkandidatin wurde die Langenauerin Esther Heins mit 47 von insgesamt 47 abgegebenen Stimmen gewählt. Auch sie war die einzige Kandidatin.
Bohnacker ist derzeit als Sozialpädagoge in der Flüchtlingsaufnahmestelle in Neu-Ulm tätig. Nebenher betreibt der 55-jährige Familienvater einen Bio-Bauernhof in seiner Heimatgemeinde Asch. Politisch ist er für die Grünen sowohl im Gemeinderat in Blaubeuren als auch im Kreistag engagiert. "Ich merke selbst im Gemeinderat, dass wir Grünen Eindruck hinterlassen. Der Nachhaltigkeitsgedanke kommt allmählich in der Kommunalpolitik an", sagt Bohnacker. Das habe man in erster Linie der grün-roten Regierung zu verdanken. Für die Landtagswahl setzt Bohnacker auf die Themen „ökologische Landwirtschaft in der Region“ und eine effektive Durchsetzung der Energiewende. Schon bei den Landtagswahlen 2006 und 2011 war Bohnacker für die Grünen angetreten. "Alle guten Dinge sind drei" fasste er seine Siegchancen für 2016 zusammen. Die Ersatzkandidatin Esther Heins arbeitet als Krankenschwester an der Universitätsklinik Ulm. Sie ist Mitglied im Kreisvorstand der Grünen und möchte den Erstkandidaten mit aller Kraft unterstützen.
Als Gäste waren Jürgen Filius, Mitglied des Landtags aus Ulm und Bennet Müller, Mitglied im Landesvorstand der Grünen in Baden-Württemberg anwesend. Beide richteten den Blick auf Themen der Partei für die Landtagswahl. "Wir wollen unseren Kurs einer nachhaltigen Politik weiterführen – zusammen mit den Menschen und den Betrieben im Land. Wir wollen nicht zurück zum Mief der CDU", beschrieb Müller das Ziel der Grünen Partei für die Landtagswahl. Einer Koalition mit der CDU wiederum erteilte Filius eine Absage: "Schwarz-Grün ist für uns ein No-Go! Die Menschen in Baden-Württemberg wollen Winfried Kretschmann. Und dafür müssen sie die Grünen wählen". Eine Position, die die Anwesenden zu teilen schienen. Es wurde applaudiert. Durch den Abend führte Achim Jooß, Mitglied im Kreisvorstand der Grünen. Dieser zeigte sich sehr zufrieden mit der Anzahl der erschienen Mitglieder. „Wir Grünen in Alb-Donau werden stetig mehr. Das sehen wir an den vielen Mitgliedern, die heute gekommen sind“, sagt Jooß. Insgesamt waren 53 wahlberechtigte  Mitglieder und 7 grüne Mitglieder aus anderen Wahlkreisen sowie Interessierte zu der Nominierungsversammlung erschienen. 

Bewerbungen der 1.- und 2.-KandidatInnen für Bündnis 90/ Die Grünen im Wahlkreis 65/Ehingen

Esther Heins
Olgastr. 11
89129 Langenau
TELEFON
07345 22906
MAIL
macgreen_eh@icloud.com

1.Juli 2015

Bewerbung als Zweitkandidatin der Partei Bündnis90/Die Grünen für die Landtagswahl 2016 im Wahlkreis 65 Ehingen

 

Liebe Freundinnen und Freunde,
für die Landtagswahl 2016 bewerbe ich mich als Zweitkandidatin im Wahlkreis 65.

Ich bin 1976 in Bremen geboren, im niedersächsischen Umland aufgewachsen und
nach Abitur und Kinderkrankenpflegeausbildung 1999 ins Schwabenland gekommen.
Im Alb-Donau-Kreis lebe ich nun seit knapp 10 Jahren zusammen mit meiner
Lebenspartnerin Petra in der Fairtrade-Stadt Langenau.
Seit 1999 arbeite ich in der Uniklinik Ulm.
Nachdem ich 15 Jahre als Fachkinderkrankenschwester auf der Pädiatrischen
Intensivstation tätig war, habe ich 2014 in die Anästhesiepflege gewechselt.
Ein empathischer Umgang mit unterschiedlichsten Menschen aller Schichten gehört
so für mich schon lange zum beruflichen Alltag.
Grünes Mitglied bin ich 2010 geworden und seit 2011 auch im Kreisvorstand aktiv.
Was mich zu Grün geführt hat, ist die Vision von einer lebenswerten und gerechten
Zukunft, von einer besseren Welt, in der alle Menschen ein selbstbestimmtes,
würdevolles Leben führen können.
Diesen Wandel zum Guten möchte ich jeden Tag Stück für Stück vorantreiben,
durch ehrenamtliches Engagement, durch den bevorzugten Kauf von regionalen und
von Fairtrade-Produkten, durch mein Konto bei einer Nachhaltigkeitsbank, durch
den Bezug von Ökostrom, durch meine Fahrt zur Arbeit mit dem Pedelec statt mit
dem Auto und weitere alltägliche Kleinigkeiten.
Außer für diese Schritte zu werben, die jede/r tun kann, gilt es aber auch die
politischen Rahmenbedingungen zu schaffen!
Gesellschaftlicher Wandel durch Aufklärung und eine entsprechende Gesetzgebung
sind notwendig, wenn der Weg hin zur ökologisch und sozial gerechten Gesellschaft
gelingen soll. Dafür kämpfe ich mit und innerhalb von Bündnis 90/Die Grünen, denn
die Freiheit der Einzelnen endet immer genau dort, wo sie die Freiheit und die
Gestaltungsmöglichkeiten der Anderen berührt.
Der Politikwechsel in BW war überfällig, hat erste Erfolge und das Land auf einen
guten Weg gebracht. Bürgernähe und Demokratie, Energie- und Verkehrswende,
Weltoffenheit und Solidarität sind Themen, die jedoch dringend weiter grün
bearbeitet werden müssen. Es ist noch viel zu tun - wir brauchen die grüne
Verlängerung. Dafür werde ich mich einsetzen.
Da ich meine Rolle als Zweitkandidatin in erster Linie darin sehe, den
Hauptkandidaten in vertrauensvoller Zusammenarbeit zu unterstützen, ist diese
Bewerbung ausdrücklich daran gebunden, dass Frieder Bohnacker zum
Wahlkreiskandidaten nominiert wird.
Sollte das der Fall sein, bitte auch ich am 15. Juli um Eure Stimme. Vielen Dank.

Mit grünen Grüßen
Esther Heins

Frieder Bohnacker                                                                   
Beim Forsthaus 27
89143 Blaubeuren
07344/21636
friedrich.bohnacker@gmx.de  

 

 

 

 

 

 

 
Bewerbung um die Kandidatur für die Landtagswahl 2016 im Wahlkreis 65 Ehingen (Alb) für Bündnis 90/ DIE GRÜNEN

Liebe grünen Freundinnen und Freunde,  
ich, Frieder Bohnacker bewerbe mich um die Kandidatur für die Landtagswahl 2016 im Wahlkreis 65 für Bündnis 90/ DIE GRÜNEN.
Nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ bewerbe ich mich nach 2006 und 2011 auch 2016 für die Kandidatur. 2006 war das Ergebnis schon überdurchschnittlich, 2011 lagen wir Grünen bei satten 19,2%, sind nur knapp am eigenen Landtagsmandat vorbeigeschrammt. Dies und die Tatsache, dass die Grün-Rote Landesregierung mit unserer Unterstützung seit 2011 gut gearbeitet hat, der Untergang des Abendlandes nicht, wie von den Schwarzen prophezeit, eingetreten ist, sind deutlich verbesserte Rahmenbedingungen für die LTW 2016. Weitere Fakten die unsere Chance auf einen Zugewinn bei der Wahl 2016 erhöhen, sind der Wechsel in der CDU vom etablierten Kandidaten Traub auf einen blassen jungen Kandidaten, und zu guter Letzt, dass ich selbst mein persönliches Profil beruflich und politisch schärfen konnte. In der Summe lässt dies in mir die Überzeugung wachsen, dass wir gemeinsam es zum ersten mal schaffen können, ab 2016 einen eigenen grünen Landtagsabgeordneten für unsere Region zu bekommen. Ein eigener grüner Landtagskandidat würde für unsere Region einen enormen Entwicklungsschub bedeuten. Doch dazu später mehr. Mit meinen 55-Jahren bin ich ziemlich genau so alt, wie der Durchschnittswähler im Wahlkreis. Zusammen mit meiner Frau Angela und Helen (14) und Leo (12) wohne ich mitten im Wahlkreis oberhalb von Blaubeuren, in Asch. Unser Ältester, Felix ist mit seinen 19 Jahren in Friedrichshafen beim Studieren, dort inzwischen Mitglied bei den Grünen, ein Beweis, dass wir in der Erziehung manches richtig gemacht haben. Auf unserem, seit 1989 ökologisch bewirtschafteten, 17 ha ( 4 ha Wald ) großen Hof ohne Tierhaltung, der seit 2001 uns gehört, sanieren wir bis zum Jahresende das Hofhaus, werden spätestens ab 2016 dort wohnen. Ich habe dort 2,5 km Hecken und eine große Streuobstwiese angelegt, erfülle damit höchste Bio-Standards. Ich bin in der BI gegen Agrogentechnik in Wippingen und Greenpeace-Fördermitglied. Als jahrzehntelanger aktiver Fußballspieler im örtlichen Fußballverein. Ich habe als Sozialpädagoge acht Jahre in der Jugendhilfe  u.a. im St. Konradihaus in Schelklingen gearbeitet, bin seit März 2015 in der großen Gemeinschaftsunterkunft der Stadt Ulm mit 500 Asylsuchenden in der Flüchtlings- und Migrationsberatung in einer 50% Stelle tätig. Neben meiner ersten Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker, des weiteren der Landwirtschaftsausbildung und der Forstwirtschaftsmeisterausbildung, das sind die Berufe, die  ich auf dem eigenen Hof ausübe, bin ich also auch in meinem Studienberuf Sozialpädagogik tätig. Als Forstwirtschaftsmeister/Forstwirt, war ich  fast 20 Jahre im Staatsforst tätig. Während dieser Zeit auch gewerkschaftlich und im Personalrat aktiv. Dazu war ich 1989 in der Metallindustrie bei dem Globalplayer Wieland in der Produktion fast ein Jahr tätig. Im Zivildienst war ich in der Arbeit mit Benachteiligten und in der Altenbetreuung in Tübingen beim DRK.  Dieser extrem breite Ausbildungs- und Studienhorizont hilft mir neben meinen religiösen, kulturellen, sozialen Wurzeln und Vernetzungen enorm, viele Problemlagen der Menschen zu verstehen. Zugute kommt mir auch, dass ich viel und gerne lese. Dieses ständig wachsende Basiswissen hilft mir dann eben auch im politischen Bereich, egal auf welcher Ebene nachhaltige Entwicklungen zu fordern und fördern und als Entscheider in den Gremien unschwer beurteilen zu können, ob etwas nachhaltig ist oder nicht. Ich muss mich in vielen Bereichen dann  nicht blind auf Gutachten/Expertisen von Fachleuten verlassen, die oft Lobbyisten sind und keinen Blick für eine nachhaltige Gesamtentwicklung haben. Dies sind die Kompetenzen, die mir bei meinen bisherigen politischen Tätigkeiten als Ortschaftsrat in Asch, als Gemeinderat in Blaubeuren und als Kreisrat im Alb-Donau-Kreis geholfen haben dem grünen Nachhaltigkeitsgedanken in allen Bereichen ganz konkret in die Praxis umzusetzen. Politisiert wurde ich vor über 40 Jahren durch gute Lehrer und durch die Eltern der ersten Freundin, die mich mit 20 zum Vegetarismus und zur Biokost gebracht haben. Aufbauend auf meinem religiösen Elternhaus habe ich das soziale Engagement, den Einsatz für Gerechtigkeit aus dem Akt der christlichen Nächstenliebe heraus entwickelt. Der Bibelspruch „Schöpfung bewahren“  ist für mich Basis meines Lebens und Handelns im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung geworden. Nachdem ich Zeit meiner Wahlberechtigung die Grünen wähle, bei den großen Friedens-, Anti-AKW und Anti-Sozialabbaudemos dabei war, bin ich 1998 bei den Grünen eingetreten. Seit 1999 kommunal und seit 2004 kreispolitisch aktiv. In Blaubeuren seit 2004 in der grüne Fraktion mit mir als Fraktionsvorsitzenden kontinuierlich gewachsen auf inzwischen 15,9%. Im Kreistag anfangs mit Ausgleichssitz, seit 2009 mit festem Sitz. In Asch haben wir auf Grund einer kleinen BI seit über 10 Jahren Glasfaserkabelanschluss. Wir haben eine Dorfinnenentwicklungskonzeption, die umgesetzt wird. Sind in Sachen erneuerbarer Energie mit Freilandphotovoltaik dabei. Sämtliche gemeindeeigenen Flächen, sowohl  im Teilort Asch, als auch in der Gesamtstadt Blaubeuren werden seit 15 Jahren gentechnikfrei bewirtschaftet. Blaubeuren benutzt ausschließlich Ökostrom. Privat produziere ich ein mehrfaches dessen, was ich selbst an Ökostrom verbrauche, bin Mitglied in der Bürgerenergiegenossenschaft Berghülen. Eine eigene Kleinwindkraftanlage und E-Mobilität werden die nächsten Schritte sein. Wir haben in Blaubeuren auf unsere hartnäckige Initiative eine halbkommunale Stromnetzgesellschaft zwischen den Technischen Werken Blaubeuren und der EnBw. Wir haben in Blaubeuren gut ausgebaute Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, bis hin zur Gemeinschaftsschule, für die wir sogar einen Neubau stemmen. Wir forcieren nachhaltige Wirtschaftsansiedlung, sind z.B. Großgläubiger beim Photovoltaikmodulproduktionsanlagenbauer Centrotherm, haben den Industriereinigungsgeräteweltmarktführer Falch bei uns angesiedelt. TEVA-ratiopharm hat 20 Millionen am Standort Blaubeuren investiert. Blaubeuren ist die erste Kommune im ADK, die sich gegen TTIP, CETA und TiSA ausgesprochen hat. Wir haben die größte Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Migranten im ADK. Wir haben als einzige Kommune im ADK das Instrument „ständiger Gast“ im Gemeinderat installiert. Auch im Alb-Donau-Kreis sind die öffentlichen Flächen auf grünes Zutun hin gentechnikfrei. Auf Initiative von Stephan Buck und mir ist es gelungen über einen Antrag im Umwelt- und Technikausschuss des Kreistages Transparenz und Mitspracherecht in Sachen Wasserqualität im ADK zu bekommen, das war bisher Sache des Landrats dies zu entscheiden. Die Probleme in diesem Bereich nehmen deutlich zu, dürfen nicht mehr unter den Tisch gekehrt werden. Jahrzehntelang war es im Alb-Donau-Kreis so, dass Straßen gebaut und erweitert wurden, ja auf Teufel komm raus... . Wir haben in Blaubeuren, als der ADK die Sonderbucher Steige ausbauen wollte, erstmals durch Bündelung aller Kräfte, sprich einer gemeinsamen Erklärung aller örtlichen Umwelt- und Naturschutzverbände ein Instrument gegen diesen jahrzehntelangen Automatismus installiert, das wir auch in Zukunft verwenden werden, um diesen enormen Ressourcenverbrauch einzudämmen. Deutlich soll durch die Aufzählung werden, dass durch jahrzehntelanges beharrliches Arbeiten im Sinne der Nachhaltigkeit langfristig auch in der Minderheit grüne Ziele umgesetzt werden können. Und im Land mit den Grünen an der Spitze war und ist  der Handlungsspielraum ja nicht geringer. Im kompletten Bildungs- und Betreuungsbereich wurde viel erreicht, die Rahmenbedingungen seitens des Landes deutlich verbessert. Auch für die Wirtschaft gilt das Gleiche. Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit, Greening wurden und werden gefördert, das schöne Zitat von Winfried Kretschmann: „Wachstum muss von Ressourcenverbrauch entkoppelt werden“, ist Leitgedanke. Dabei wurde auch der Naturschutzgedanke nicht vernachlässigt. Das Gelingen der Energiewende wird von der grün/roten Landesregierung forciert, dabei kämpft sie aber noch enorm mit Versäumnissen der Vorgängerregierung. Auch im landwirtschaftlichen Bereich sind im Greening Schritte in die aus unserer Sicht richtige,  nachhaltige Richtung gemacht worden,  gibt es aber was Biogasanlagenmaisanbau und Massentierhaltungsantibiotikaeinsatz betrifft, noch riesige Probleme. Auch das Auseinanderklaffen der sozialen Schere ist nicht kleiner geworden. Der Flüchtlings- und Migrantenstrom wird in den kommenden Jahren nicht abreißen. Das Spannende wird sein, wie wir solche Rahmenbedingungen schaffen, um der negativen Demographie entgegenzuwirken, es schaffen Menschen, die zu uns kommen, auch tatsächlich möglichst schnell integrieren zu können.   Ich habe in den letzten 10 Jahren immer mit Freude unsere Wahlprogramme unterschreiben können. In der Sache waren sie immer stimmig, manchmal wahltaktisch etwas unklug. Auch zur Abstimmung des Koalitionsvertrag mit der SPD bin ich gerne die 180 km nach Stuttgart und zurück geradelt, denn das grüne Programm lebe und arbeite ich aus Überzeugung. Seit meinem Einstieg bei den Grünen, habe ich aus diesem Grund in allen Wahlkämpfen wochen- bis monatelang ehrenamtlich gearbeitet, auch für andere KandidatInnen, eben aus dieser Überzeugung heraus. Im ADK bin ich jetzt schon ein Bindeglied, Berater, Vermittler zwischen den Kommunalos und Jürgen Filius und anderen Landespolitikern, egal ob es um eine Ortsumgehung in Rißtissen, Radweg in Langenau, Testgelände bei Merklingen/Nellingn oder den Bahnhalt Merklinger Alb geht. Dito, wenn es um innerparteiliche Probleme geht, auch hier bin ich vermittelnd, moderierend  unterwegs, habe gute Beziehungen zu vielen Grünen in allen Teilen des ADK und nicht zuletzt auch in Ulm. Aus meiner Sicht ist die Wahl eine ganz entscheidende. Wenn wir als Wahlkreis 65 ein möglichst gutes Ergebnis besteuern können, gelingt es eine grün/rote Landesregierung zu etablieren, wird es keine grün-rote Eintagsfliege sein. Der begonnene Weg kann ausgebaut werden, auch die Verwaltungen werden sich zunehmend am grünen Denken orientieren müssen, das stärkt unsere Position in der Parteienlandschaft nachträglich, noch wichtiger ist aber, dass die grüne Gesamtentwicklung deutlich vorangebracht wird. Die Bevölkerung wird damit nachhaltig auf unseren Kurs mitgenommen. Wenn wir einen eigenen grünen Landtagsabgeordneten haben, erhöht sich der Einfluss des Kreises, der Kommunen und der grünen Basis auf die Landespolitik deutlich. Dies kann im vielschichtigen Alb-Donau-Kreis gelingen, wenn wir einen Kandidaten haben, der klar und deutlich für Grün steht, glaubwürdig und zuverlässig für Grün lebt und arbeitet, breitest möglich im Wahlkreis vernetzt und verankert, mit großer Kompetenz und viel Sachverstand die Themenfelder bearbeitet. Darüber hinaus sollte es so sein, dass dieser Mensch über das grüne Stammklientel hinaus vom linken Spektrum bis hinein in religiöse, wertkonservative Bereiche nachweislich Stimmen sammelt, um ein möglichst optimales Ergebnis für uns Grüne zu erzielen.   Wenn ich Euch, liebe grüne Freundinnen und Freunde überzeugen konnte, dass ich der „Richtige“ für diese Kandidatur bin, dann bitte ich Euch möglichst zahlreich zur Wahl am 15.07. 15 nach Ehingen zu kommen, da es sicher Konkurrenz von außerhalb des Wahlkreises geben wird,  und ich möglichst zahlreiche Unterstützung von Euch brauche.   Im Voraus besten Dank für Euer Vertrauen.  
Herzlichst Euer  
Frieder Bohnacker             Blaubeuren, den 23.06.15
 

Nominierung von Jürgen Filius und Susanne Wucher als Kandidat und Ersatzkandidatin zur Landtagswahl 2016 im Wahlkreis 64

Susanne Wucher und Jürgen Filius
Ulm-Wiblingen: Die Mitglieder von Bündnis 90/ Die Grünen Ulm und Grüne aus den Teilen des Alb-Donau-Kreises, der ebenfalls zum Wahlkreis 64 gehört (Balzheim, Blaustein, Dietenheim, Erbach, Hüttisheim, Illerkirchberg, Illerrieden, Schnürpflingen und Staig) wählten gestern mit 44 von 45 Stimmen den Landtagsabgeordneten Jürgen Filius erneut zum Kandidaten für die Landtagswahl. Susanne Wucher, Grüne Kreisrätin aus Erbach wurde mit 43 Stimmen zur Ersatzkandidatin nominiert.
Herzlichen Glückwunsch den beiden Nominierten - wir freuen uns schon auf den Wahlkampf für fünf weitere erfolgreiche Jahre grüner Politik für Baden-Württemberg und die Region Ulm /Alb-Donau.